NORD-IRAN – Überblendtechnik
08.02.18, 19.00 Uhr
VHS Gerlingen
Klinik Schillerhöhe
70539 Gerlingen



MULTI-VISIONS-SHOW IN ZWEI TEILEN
NORD-IRAN UND SÜD-IRAN
Diese Diareise führt Sie in den Iran - das alte Persien. Seit der Revolution 1979, als Ayatollah Khomeini in den Iran zurückkehrte und der Shah ins Exil musste, ist das Land politisch und wirtschaftlich isoliert. Die Rechte der Frauen wurden stark beschnitten und die Zahl der Touristen ging zurück. Trotz der vielen Probleme und des schlechten Image im Westen wird der Besucher freundlich aufgenommen. Gastfreundschaft ist im Iran von großer Bedeutung.

NORD-IRAN
Teheran - Karaj - Elburz - Lahijan - Kaspisches Meer - Gorgan - Turkmenische Steppe - Gonbad-e Kavus - Damavand - Mashad - Neishabur - Tus - Radkan - Kalat - Dasht-e Kavir - Kashan - Esfahan

Von der Hauptstadt Teheran führt die Reise über das Elburz-Gebirge ans Kaspische Meer. An der feuchten, zum Kaspischen Meer geneigten Nordseite des Elburz-Gebirges wachsen Buchen- und Eichenwälder, eine für den Iran untypische Landschaft. Schneebedeckte Gipfel, alle überragend der Damavand, ein erloschener Vulkan und höchster Berg des Iran, krönen das Gebirge. In den tieferen Lagen gedeihen Tee, Reis, Zuckerrohr und andere subtropische Gewächse. Im Osten geht der Küstenstreifen in die Turkmenische Steppe über, eine wie weite Teile des Iran an Wassermangel leidende Region. Das nächste Ziel der Reise ist Mashad, heiligste Stadt des Iran und Hauptstadt der Provinz Khorasan. Im Zentrum der Stadt befindet sich der Haram mit dem Grab des 8. Imam. In der Umgebung gibt es interessante Orte und schöne Wüstenlandschaften. Durch die Region führte die alte Seidenstraße. Karawansereien dienten als sichere Unterkunft für die Händler und ihre Waren. Danach geht es weiter zum Großen Salzsee in der Dasht-e-Kavir. Bei Kashan, einer schönen Wüstenstadt mit vielen prächtigen Residenzen aus dem 19. Jh. liegt Tepe Sialk, eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten des Iran, mit Funden aus dem 4. - 2. Jahrtausend vor Christus. Zum Schluss führt die Diareise nach Esfahan, das in der Safavidenzeit zur Perle des Iran ausgebaut wurde.

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